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01.09.2017

Die Segelflug-Bundesliga 2017: Top 10 nur hauchdünn verfehlt

 

Die Segelflug-Bundesliga 2017 konnte der Flugsportclub Odenwald (FSCO) Walldürn unter den besten 30 Vereinen Deutschlands mit einem 11. Platz punktgleich mit dem 10ten, aber mit der schlechteren „Tordifferenz“ (Addition der Geschwindigkeitsschnitte), beenden.

In dieser Liga gibt es nur 5 Vereine, die von Beginn an ununterbrochen dabei sind, und sich Erstbundesligist nennen dürfen. Einer dieser 5 Vereine, die seit 2001 mit dabei sind, ist der FSCO Walldürn.

In der Segelflugbundesliga ist das Ziel, in 19 Runden (Samstag + Sonntag von April bis August) in einem Zeitfenster von 2,5 Stunden so schnell wie möglich zu fliegen und dabei optimal die Sonne als Antrieb zu nutzen. Zudem gibt es eine Mindestvorgabe von 40 Km/h, um überhaupt in die Wertung zu kommen. Bei schwierigem Wetter ist das oft eine große Hürde.  Die Geschwindigkeitsschnitte der besten drei Piloten eines Vereins werden addiert.  Ähnlich der Formel 1 bekommt der beste Verein der Liga 20 Punkte und ab dem 20ten Rang je einen Punkt. Wer nach den 19 Runden die meisten Punkte auf dem Konto hat, darf sich deutscher Meister der Segelflugbundesliga nennen. In diesem Jahr ist das der LSV Aalen/BW. Zweiter wurde der SFG Donauwörth/BY vor dem LSG Bayreuth/BY.

 

Entgegen der letzten Saison, wo der Anfang sehr schwierig war, lief es in dieser Saison von Beginn an gut für die Segelflieger aus Walldürn. Nahezu in jeder Runde konnten 3 Piloten ihre guten Flüge in die Wertung bringen. Von Beginn an konnte sich der FSCO Walldürn in der vorderen Tabellenhälfte aufhalten. Der mögliche Abstieg war während der ganzen Saison kein Thema.  

Im Hinblick auf die hohe Leistungsdichte in dieser 1. Bundesliga, die gefühlt noch weiter zunimmt, ist es nicht einfach sich ganz vorne zu platzieren. Zum einen ist es die sehr starke Konkurrenz und zum anderen immer wieder die speziellen Herausforderungen durch das Wetter. Letztlich haben die Piloten das Beste daraus gemacht und den hervorragenden 11. Platz belegen können. Garant für diesen Erfolg war die Teamleistung des FSCO Walldürn. 

 

Mit dem Erreichten kann das Team sehr zufrieden sein. Auch in der Geschwindigkeits-Einzelwertung konnten sich Philipp Kapferer, Wolfgang Lehnert, Günter Rincker, Michael Buck, Martin Feeg, Werner Ehrler und Herbert Zemmel im bundesweit vorderen Feld platzieren. Philipp Kapfer hat dabei das Treppchen mit einem 4. Platz nur knapp verfehlt, und das als Junior bei den Senioren. In der reinen Juniorwertung reichte das für den 1. Platz.

In der U25-Vereinswertung konnten Philipp Kapferer, Stefanie Willard, Tobias Willard, Silas Horn und Wolfgang Kapferer einen guten 12. Platz belegen. In der U25- Landesligawertung BW reichte es zu einen hervorragenden 3. Platz. 

Über die komplette Saison konnten die Segelflugpiloten eine Gesamtdistanz von über 80.000 km zurücklegen, also ca. 2x um die Welt.

Insgesamt waren 18 Piloten und viele Helfer des FSCO an dem Projekt Bundesliga beteiligt. Auch die hervorragende Infrastruktur des Flugplatzes und des Vereins machen diese Erfolge erst möglich, so dass in Segelfliegerkreisen der FSC Odenwald Walldürn auch weiterhin einen hohen Bekanntheitsgrad haben wird.

 

 

 

Weitere Informationen zu den Ergebnissen des Flugsportclub Odenwald Walldürn gibt es im Internet unter www.fsco.de oder auf www.onlinecontest.org

 

 

Bild: Philipp Kapferer in seiner ASG29Es

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