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30.03.2019

 

Der Kampf gegen die Windmühlen - der nächste Akt

Nachdem es in den Wintermonaten recht ruhig war um das Windkraft-Projekt 'Kornberg', ist in den letzten Tagen wieder viel Bewegung in das Thema gekommen. Während der Projektierer ZEAG das Projekt und die Genehmigung vorantreibt und auch schon intensive Vermessungsarbeiten auf dem Gelände durchführt, ist die 'Ausweisung als Vorrangfläche Windkraft' von Seiten des Gemeindeverwaltungsverbandes (GVV) noch offen, da sich der Gemeinderat Walldürn gegen die Ausweisung ausgesprochen hat.

Der Vorstand des FSCO wurde am Dienstag, den 26.3.2019 zu einem Informationsabend des GVV  mit verschiedenen Gutachtern und den Bürgermeistern und Gemeinderäten von Walldürn, Höpfingen und Hardheim eingeladen. Die Veranstaltung war nicht-öffentlich, deshalb verweisen wir an dieser Stelle für Details an die Berichterstattung der RNZ ('Zweifel konnten nicht ausgeräumt werden'):

https://www.rnz.de/nachrichten/buchen_artikel,-windpark-kornberg-zweifel-konnten-nicht-ausgeraeumt-werden-_arid,429835.html

Im Vorfeld hat der Vorstand des FSCO die Gutachter auf den Flugplatz Walldürn eingeladen, damit sich diese vor Ort ein Bild der Situation machen und unsere direkt Bedenken entgegennehmen können. Um die Hindernissituation zu erläutern und zu verdeutlichen wurden auch einige Platzrundenflüge durchgeführt. Interessanterweise schlossen sich den Gutachtern spontan und unerwartet die Bürgermeister von Höpfingen und Hardheim, Vertreter des GVV sowie auch des Projektierers ZEAG an. Dies zeigt sehr deutlich, dass unsere Argumente zum Gefahrenpotential für den Flugverkehr wohl bedeutend und für das Projekt relevant sind. Mit der Realisierung des Projektes ist definitiv eine Einschränkung des Flugverkehrs verbunden, die konkreten Auswirkungen sind aber noch nicht vollständig überschaubar. Neben dem erhöhtem Risikopotential für den Menschen spielen vor allem der Ausweichverkehr, aber auch wirtschaftliche Aspekte eine Rolle.

Offizielles Statement des FSCO hierzu:
"Der Flugsportclub Odenwald Walldürn e.V. und die Bau- und Betriebs-GmbH des Flugplatz Walldürn halten daher an der prinzipiellen Ablehnung des Projektes an vorgesehenen Standort Kornberg fest und sehen sich durch die Diskussionen und die Unterstützung bestärkt, alle Beteiligten weiter über die Risiken zu informieren und die Auswirkungen zu diskutieren. Wir gehen aktuell auch davon aus, dass der GVV keine Vorrangfläche Windkraft auf dem Kornberg ausweist."

Wir kämpfen weiter ...

 

 

 

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